JPG zu WebP konvertieren: Bilder bis 30% kleiner ohne Qualitätsverlust

How-to 5. Juni 2026 · 4 Min. Lesezeit

Google bewertet die Ladegeschwindigkeit als direkten Ranking-Faktor. Bilder sind meistens der grösste Dateigrössenanteil einer Webseite – und genau hier lässt sich mit dem modernen Format WebP am meisten sparen. In diesem Guide zeigen wir Ihnen, wie Sie JPG zu WebP konvertieren und warum das Ihren Google PageSpeed Score verbessert.

Was ist WebP – und warum ist es besser als JPG?

WebP wurde von Google entwickelt und kombiniert die Stärken von JPG (Fotos) und PNG (Transparenz) in einem modernen, effizienten Format:

  • 25–34% kleinere Dateigrösse gegenüber JPEG bei gleicher visueller Qualität
  • Transparenz (Alpha-Kanal) wie PNG – für Logos und Grafiken mit Hintergrund
  • Animationen wie GIF – mit deutlich besserer Kompression
  • Unterstützt von allen modernen Browsern (Chrome, Firefox, Safari ab iOS 14, Edge)

Google PageSpeed Insight empfiehlt explizit WebP und AVIF als „next-gen image formats". Wer JPG durch WebP ersetzt, sieht oft einen Anstieg von 5–15 Punkten im PageSpeed Score.

Schritt-für-Schritt: JPG zu WebP konvertieren

  1. Bildkonverter öffnen

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  2. JPG-Bilder hochladen

    Wählen Sie eine oder mehrere JPG-Dateien – auch mehrere Bilder gleichzeitig sind möglich (Batch-Konvertierung).

  3. WebP als Ausgabeformat wählen

    Im Format-Menü wählen Sie WebP.

  4. Qualität einstellen

    80–85% ist für Webseiten ideal: kaum sichtbarer Unterschied, aber deutlich kleinere Dateien.

  5. Konvertieren & herunterladen

    Klicken auf „Konvertieren" – Download als Einzeldatei oder ZIP-Archiv.

WebP vs. JPG vs. AVIF: Der direkte Vergleich

Format Komprimierung Browser-Support Transparenz
JPGGutUniversal (100%)Nein
WebPSehr gut (+25–34%)Modern (98%+)Ja
AVIFExzellent (+50%)Neueste Browser (~85%)Ja
PNGVerlustfreiUniversal (100%)Ja

Empfehlung: WebP ist der Sweet Spot zwischen Kompatibilität und Performance. AVIF ist noch besser, aber der Browser-Support ist nicht flächendeckend genug für alle Webseiten.

Wann sollte man kein WebP verwenden?

  • E-Mail-Anhänge: Viele E-Mail-Clients unterstützen kein WebP – JPG oder PNG verwenden
  • Druckdateien: TIFF oder hochauflösendes JPG verwenden
  • Sehr alte Browser: IE11, Safari < 14 können kein WebP anzeigen

Wie viel Ladezeit spare ich wirklich?

Bei einer typischen Webseite mit 20 Produktbildern à je 200 KB (JPG) macht das 4 MB pro Seitenaufruf. Mit WebP bei gleichwertiger Qualität: nur ~2,8 MB – eine Einsparung von 1,2 MB oder 30%. Auf mobilen Verbindungen entspricht das einer messbaren Verbesserung der Ladezeit und des Core Web Vitals Scores (LCP).

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